Aktuelles rund ums Segeln aus 2014

  1. Rostocker Stadtmeisterschaft im Segeln 2014

  2. Schweriner Herbstpokal markiert das Ende der Regattasaison

    Die SVTR-Jugend takelte am Wochenende des 18. bis 19. Oktober 2014 das letzte mal die Regattasegel auf, um mit etwa 300 anderen Optis am Schweriner Herbstpokal teilzunehmen.

    Bei der letzten Sonntagswettfahrt frischte der Wind etwas auf, sodass sich auf der Heimfahrt jeder noch etwas austoben durfte.

    Beim Ablegen dauerte es trotz mehrerer breiter Slipanlagen und vollem Einsatz jener Eltern und Trainer, welche Schiffe vom Steg ins Wasser »kranten«, eine ganze Weile, bis alle Kinder auf dem Wasser waren. In der umgekehrten Richtung schien es ein ausgeklügeltes System zu geben, nach dem sich die Kinder über mehrere Stunden auf dem Wasser sortierten, um anschließend in weniger kompakten Gruppen wieder die Anlegestellen aufzusuchen. Dabei entstanden auch dank ausbleibender oder lediglich ab Sonntagmittag angedeuteter Herbststürme keinerlei nennenswerte Schäden. Leonard und Friedrich ersegelten einen Platz im Mittelfeld der B-Optis während Malte am Sonntag einen 7. Platz in der Silver-Fleet der A-Optis erreichte.

  3. SVTR auf dem 1. Platz beim Glashäger Segel-Vereins-Cup 2014

    Einen riesigen Glückwunsch an unsere drei Sportler!

  4. Landesjugendmeisterschaften MV 2014

    Auch dieses Jahr kehrten wir erfolgreich von den Landesjugendmeisterschaften zurück. Nachdem Clemens 2012 den 3. Platz sowie Malte im vergangenen Jahr den 1. Platz ersegelten, erreichten unsere Sportler in diesem Jahr folgende Platzierungen.

    Platzierungen Opti A (74 Starter)
    22. Malte (17.)
    Platzierungen Opti B (87 Starter)
    2. Friedrich (1.) – Landesjugendvizemeister 2014!
    4. Leonard (4.)
    15. Mattes (8.)

    In Klammern die jeweils beste Einzelplatzierung.

    Glückwunsch an unsere Sportler!

  5. Gothaer Cup 2014

    Erneut packende Wettkämpfe beim Skippi-650-Fleetrace im Segelstadion

    Oft ist zu hören, dass aller guten Dinge drei seien. Die Rostocker Segelszene sollte nach 2012 und 2013 ein weiteres Mal den für Teilnehmer wie Gäste attraktiven Gothaer Cup im Rostocker Segelstadion erleben, bei dem jeweils vier Teams pro Lauf ihren Skippi 650 am geschicktesten über den tückischen Kurs zu manövrieren versuchen. Wem das oft genug gelingt, der setzt sich Runde für Runde bis ins Finale durch, wo die Podiumsplätze ausgesegelt werden. Zur besonderen Attraktivität der Veranstaltung trägt gewohntermaßen das großzügige Rahmenprogramm an Land bei, von wo aus das spannende Wettfahrtgeschehen dank fachkundiger Moderation exzellent verfolgt werden kann.

    Mit entsprechend hohen Erwartungen fand der dritte Rostocker Gothaer Cup am 23. August 2014 statt. Unter 16 Teams aus Rostock und anderen Segelstädten galt es, die Platzierungen auszusegeln. Nach Anmeldung und Frühstück erwartete die Teams des ersten Laufs eine unerwartete Herausforderung: Die Gennaker wollten angeschlagen werden, wozu es Hals und Schothorn zu unterscheiden galt. Kleinere Diskussionen gab es zudem bezüglich des Führens der Gennaker-Luvshot entweder zwischen Vorstag und Gennaker hindurch oder außen (also an der Leeseite des Gennakers) herum. Da Wettfahrtleiter Paul R. eine kurze Einsegelphase vor den jeweils ersten Läufen der Teams gewährte, konnten diese Fragen zur Zufriedenheit geklärt werden. Demgegenüber sollte die Debatte um die unterschiedliche Performance der einzelnen Boote bis zur Siegerehrung und darüber hinaus anhalten. Von jener offenen Frage abgesehen herrschte Konsens über die ausgesprochene Fairness während der Wettkämpfe, zu der auch die makellose Leistung von Schiedsrichter Philip M. wesentlich beitrug.

    Kaum hatte jedes Team seinen ersten Lauf absolviert, gab Kommentator Dirk J. die Gulaschsuppe zum Mittag frei. Als leichte Alternative konnte auf die Snacks zurückgegriffen werden, welche ganztägig von den fleißigen Helfer bereitgestellt wurden. Überhaupt meisterte die Agentur Von Appen der Gothaer Versicherungen durch ihr entschlossenes Engagement die landseitige Organisation gewohnt souverän, sodass sich Teilnehmer und Gäste vollends zufrieden auf die Finalläufe konzentrieren konnten. Als maßgebendes Kriterium für den Erfolg kristallisierte sich dort das effektive Ausnutzen der Windstreifen heraus, welche bei südwestlichen Windrichtungen die Verhältnisse im Segelstadion dominieren und jede Luvtonnenrundung zum Nervenkitzel werden lassen. Im Finale verteidigte das Patchwork-Team um den vereinseigenen Nachwuchs in Person von Clemens W. den Vorjahressieg einer SVTR-Crew gegen die starke Konkurrenz vom RoYC, RSC 92 und aus Rerik.

    Wer mochte, konnte den Segeltag nach Siegerehrung und üppigem Abendessen an der Caipi-Bar ausklingen lassen. Insgesamt dürfte der Gothaer Cup auch 2014 seinen Beitrag zur Attraktivität des Segelsports in Rostock geleistet haben. Dafür sei allen Helfern ein großartiges Dankeschön gewidmet! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2015, denn ganz eindeutig sind in diesem Fall alle guten Dinge eher vier als drei.

  6. 70 mal Ja, wir wollen spenden!

    Spendenaktion der Jugendgruppe für Absicherung von Training und Wettkampfbetreuung
    Unterstützen Sie unsere Jugendgruppe bei der Anschaffung eines modernen 4-Takt-Außenborders. Details auf der Spendenseite.

    "70 mal Ja, wir wollen spenden!" - Mit dieser Aktion möchten wir die Anschaffung eines neuen Außenbordmotors für unser Trainings- und Wettkampfschlauchboot ermöglichen. Dabei steht das "70 mal Ja" für 70 mal 100 €, die für diesen Zweck benötigt werden. Um insgesamt 7.000 € zu sammeln, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

    Diese Neuanschaffung ist erforderlich, da der alte Motor aufgrund seiner starken Abgasentwicklung nicht mehr eingesetzt werden kann. Außerdem war er selbst im Leerlauf überaus laut und erschwerte so die Kommunikation mit den Kindern auf dem Wasser. Moderne 4-Takt-Motoren sind zudem wesentlich sparsamer und zuverlässiger.

    Spendenbeginn
    01. Juli 2014

    Weitere Infos auf der Spendenseite.

  7. Auswärtsregatten im Juni

    Am ersten und dritten Juniwochenende besuchten unsere Regattasegler der Optimistengruppe den 11. Plauer Opti-Cup in Plau sowie den Optimal-Cup in Röbel. Bei hervorragendem Wetter aber auch anspruchsvollen Segelbedingungen mit bis zu 27 Knoten Wind bewiesen unsere jungen Segler Können und Durchhaltevermögen. In den maximal vier gesegelten Wettfahrten pro Tag wurden jeweils etwa 2 Seemeilen Segelstrecke zurückgelegt.

    Besonders erfreulich sind dabei die erreichten Einzelplatzierungen unter den Top Ten!

    Plauer Opti-Cup 2014
    Platzierungen Opti A (91 Starter)
    36. Malte (12.)
    Platzierungen Opti B (81 Starter)
    16. Leonard (6.)
    20. Friedrich (11.)
    37. Mattes (24.)

    In Klammern die jeweils beste Einzelplatzierung.

    Optimal-Cup Röbel
    Platzierungen Opti A (93 Starter)
    31. Malte (15.)
    Platzierungen Opti B (106 Starter)
    15. Friedrich (8.)
    16. Leonard (3.)
    23. Mattes (13.)
    96. Erik (79.)

    In Klammern die jeweils beste Einzelplatzierung.

  8. Pfingstregatta nach Kühlungsborn

    Satte Beteiligung des SVTR und Gruppensieg der Phönix
    Erster Platz für das junge SVTR-Vereinsschiff (Gruppe 1)

    Dieses Jahr war die beliebte Veranstaltung besonders gelungen! Dazu beigetragen haben zunächst einmal stimmige Rahmenbedingungen wie die routinierte Wettfahrtleitung des Teams um Rainer A., das unerwarteterweise gut segelbare Wetter und die reibungslose Organisation des Rahmenprogramms von Veranstaltern, die die Wünsche des Seglers an Land zu kennen scheinen. Weiterhin trugen die rekordverdächtige Beteiligung des SVTR[1] sowie der Gruppensieg des Vereinsschiffs »Phönix« unter Steuermann Rico R. zur guten Stimmung bei, welche auch durch überschwänglich empfangende Motorbootfahrer vor dem Ziel oder die enge Liegeplatzsituation nicht im Ansatz getrübt werden konnte.

    Dank an alle Beteiligten und auf ein Wiedersehen in 2015!

  9. Gothaer-Junior-Cup 2014

    Ein perfekter Saisonstart gelang den Rostocker Nachwuchsseglern beim Gothaer-Junior-Cup 2014. In den Bootsklassen Opti B, Cadet, Laser und 420er gingen insgesamt 111 Kinder und Jugendliche an den Start – absoluter Teilnehmerrekord! Der größte Anteil der Boote geht dabei natürlich für die Rostocker Segelvereine an den Start. Für sie zählt die Regatta als erster Lauf zur OSPA-Stadtmeisterschaft im Segeln 2014. Bereichert wurde das Teilnehmerfeld durch unsere Gäste aus Lübeck, Rerik, Röbel und Zingst.

    Eine Veranstaltung wie diese ist nur dank der vielen fleißigen Helfer und mit der langjährigen Unterstützung der Agentur Von Appen der Gothaer Versicherungen möglich. Dafür danken wir sehr herzlich.

    Wir hoffen, dass alle Teilnehmer auf ihre Kosten gekommen sind und möchten uns mit Euch gemeinsam auf den Gothaer-Junior-Cup 2015 freuen!

  10. Vereinsjacken für die Jugendgruppe

    Mit finanzieller Unterstützung durch das VW-Autohaus Rostock konnte die gesamte SVTR-Jugendgruppe mit hochwertigen Vereinsjacken ausgestattet werden. Kinder in blau, Trainer in schwarz. Die Übergabe der Jacken fand am 23. Januar 2014 statt.

    Jetzt steht der Segelsaison 2014 nichts mehr im Weg.

  11. Stärkster Segler 2014 in Dorf Mecklenburg

    So wie jedes Jahr begann am 18. Januar die neue Wettkampfsaison traditionell mit dem Athletikwettkampf „Stärkster Segler von Mecklenburg-Vorpommern“.

    Ausrichter war im diesem Jahr der Segelverein Hohen Viecheln, der die Veranstaltung in Dorf Mecklenburg durchführte. 270 junge Segler und Seglerinnen waren zu dem Wettkampf gemeldet.

    Durch Krankheiten und Verletzungen war unser Segler-Verein nur mit einer kleinen Truppe (Juliane, Malte und Lars) angetreten. Da auch die Gruppe vom Mecklenburgischen Yachtclub relativ klein ausgefallen war, haben wir kurzerhand eine Wettkampfgemeinschaft gebildet und die Stationen gemeinsam durchlaufen. Danke noch mal an Hans vom MYCR für die Betreuung. Nach drei anstrengenden Wettkampfstunden erhielten wir unser wohlverdientes Mittag.

    Danach begann für uns die lange Zeit des Wartens, da noch nicht alle Teilnehmer den Wettkampf beendet hatten und außerdem alle Ergebnisse im Computer erfasst werden mussten. Bei 270 Teilnehmern dauert das so seine Zeit.

    Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde durch die Benennung der Förder- und Landeskader des Seglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern überbrückt. Aufgrund der Ergebnisse des Vorjahres wurde unser Segler Malte in den Förderkader berufen.

    Die darauf folgende Siegerehrung brachte leider nicht die erhofften Top-Platzierungen. Wir fuhren trotzdem zufrieden nach Hause, da für uns bei diesem Wettkampf der Spaß und die Vorfreude auf die folgende Segelsaison an erster Stelle steht.